Eingewachsene Haare vermeiden – die besten Tipps

Mit der richtigen Pflege gehören Pickelchen und Rötungen der Vergangenheit an

Eingewachsene Haare sind ärgerlich: kleine Pickelchen, Rötungen, manchmal sogar schmerzhafte Entzündungen. Die gute Nachricht – in den allermeisten Fällen lassen sie sich mit der richtigen Routine vermeiden. Hier kommen die wirksamsten Tipps aus unserer täglichen Praxis.

Warum wachsen Haare überhaupt ein?

Ein Haar wächst ein, wenn es nicht gerade aus der Haut heraustritt, sondern unter der Hautoberfläche stecken bleibt oder seitlich zurück in die Haut wächst. Die häufigsten Ursachen sind abgestorbene Hautschüppchen, die den Porenausgang verstopfen, sehr trockene Haut sowie das Rasieren, bei dem die Härchen mit einer scharfen Kante nachwachsen und leichter einwachsen.

1. Regelmäßiges Peeling

Der wichtigste Tipp überhaupt: ein sanftes Peeling zwei- bis dreimal pro Woche. Es entfernt abgestorbene Hautschüppchen und hält die Poren frei, sodass das nachwachsende Härchen leichter seinen Weg an die Oberfläche findet. Ob Peelinghandschuh, Zucker-Peeling oder ein chemisches Peeling mit Fruchtsäure – wichtig ist die Regelmäßigkeit.

2. Die Haut mit Feuchtigkeit versorgen

Gut durchfeuchtete Haut ist geschmeidiger – das erleichtert dem Haar das Durchdringen. Creme die behandelten Zonen regelmäßig ein, am besten mit einer milden, nicht komedogenen Pflege ohne reizende Duftstoffe.

3. Auf die richtige Methode setzen

Sugaring und Waxing entfernen das Haar samt Wurzel – das nachwachsende Haar hat eine feine, natürliche Spitze und wächst seltener ein als nach dem Rasieren, bei dem eine scharfe Kante entsteht. Besonders Sugaring gilt als schonend, weil die Paste in Wuchsrichtung abgenommen wird und die Härchen seltener abbrechen.

4. Reibung vermeiden

Enge Kleidung direkt nach der Behandlung reizt die Haut und begünstigt eingewachsene Haare. Trage in den ersten Tagen lieber lockere, atmungsaktive Kleidung aus Naturfasern.

5. Finger weg vom Selbst-Ausdrücken

So verlockend es ist: Eingewachsene Haare bitte nicht selbst aufkratzen oder ausdrücken – das kann zu Entzündungen und im schlimmsten Fall zu Narben führen. Ein warmer Umschlag und ein sanftes Peeling helfen der Haut meist von ganz allein.

Eingewachsene Haare im Intimbereich

Gerade im Intimbereich sind eingewachsene Haare besonders unangenehm, weil die Haut hier dünn und empfindlich ist und durch enge Wäsche ständig Reibung ausgesetzt ist. Auch hier gilt: regelmäßiges, sanftes Peeling und gute Feuchtigkeitspflege sind der beste Schutz. Wer im Intimbereich zu eingewachsenen Härchen neigt, profitiert besonders vom Umstieg aufs Brazilian Sugaring oder Brazilian Waxing: Weil das Haar samt Wurzel entfernt wird, wächst es feiner nach und wächst deutlich seltener ein als nach der Rasur. Beginne mit dem Peeling am besten erst zwei bis drei Tage nach der Behandlung, damit die frisch enthaarte Haut sich beruhigen kann.

Unser Profi-Tipp

Bei hartnäckig eingewachsenen Härchen bieten wir ein professionelles Nachzupfen an. Sprich uns einfach bei deinem nächsten Termin in unserem Frauenstudio in 1080 Wien darauf an – wir kümmern uns darum.